ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Vertragsbedingungen im Rahmen von Kaufverträgen die über die Plattform http://www.thout.de

zwischen

sly interactive
Sebastian Michels
Jahnstr. 2
41363 Jüchen

– im Folgenden „Anbieter“ –

und

den in § 2 dieser AGB bezeichneten Nutzern dieser Plattform – im Folgenden „Kunde/Kunden“ – geschlossen werden.

§ 1 GELTUNGSBEREICH

Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 VERTRAGSSCHLUSS

(1) Die Präsentation der Produkte auf der Plattform http://www.thout.de stellt kein rechtlich wirksames Angebot dar. Durch die Präsentation der Produkte wird der Kunde lediglich dazu aufgefordert, ein Angebot zu unterbreiten.

(2) Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot ab, wenn er den Online-Bestellprozess unter Eingabe der dort verlangten Angaben durchlaufen hat und im letzten Bestellschritt den Button „Zahlungspflichtig bestellen“ anklickt. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen.

(3) Der Vertrag zwischen dem Anbieter und dem Kunden kommt erst durch eine Annahmeerklärung des Anbieters zustande. Die Annahmeerklärung stellt die automatische Empfangsbestätigung (Bestellbestätigung) per E-Mail mit dem Betreff „Ihre Buchung bei THOUT“ dar.

(3) In der/den in Abs. 3 aufgeführten E-Mail(s) wird die Lieferung der Ware/Dienstleistung (der Buchungs- bzw. des Gutscheincodes) durchgeführt. Der Vertragstext (bestehend aus Bestellung/Auftragsbestätigung und AGB) wird dem Kunden auf diese Weise auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail) durch den Anbieter zugesandt. Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

(5) Der Anbieter behält sich das Recht vor, dem Vertragsschluss innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.

(6) Der Vertragsschluss erfolgt in der Sprache: Deutsch.

§ 3 WAREN- & DIENSTLEISTUNGSVERFÜGBARKEIT

(1) Die vom Kunden erworbene Buchungseinheit berechtigt lediglich und ausschließlich zum Besuch der gebuchten Veranstaltung zu dem auf der Bestellbestätigung angegebenen Termin. Zum Einlass berechtigen grundsätzlich nur die vom Anbieter ausgegebenen Ticketcodes. Weitere Leistungen sind nicht enthalten, es sei denn, sie sind ausdrücklich im Vertragstext vermerkt worden.

(2) Sofern der Kunde verspätet und somit nicht zur ausgewählten Buchungszeit erscheint, kann die vereinbarte Leistung nicht erbracht und der Einlass zur Veranstaltung nicht gewährt werden. Bei Nichterscheinen verfällt der Anspruch des Kunden auf Durchführung der Veranstaltung. Die Verpflichtung zur Zahlung des Gesamtpreises der Bestellung bleibt bestehen (vgl. § 10).

(3) Bei Verlust des Buchungs- oder Gutscheincodes nach Vertragstextzusendung wird vom Anbieter kein Ersatz gewährleistet.

(4) Der gewerbsmäßige Weiterverkauf von Buchungs- oder Gutscheincodes des Anbieters durch nicht autorisierte Dritte ist ohne die schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt.

(5) Buchungscodes, Gutscheine und etwaige Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Rechnungsendbetrages Eigentum des Anbieters.

(6) Ein Buchungsanspruch seitens des Kunden besteht nur bei Bezahlung der vollständigen Rechnungssumme und deren Wertstellung vor Antritt des Buchungstermins.

§ 4 GUTSCHEINE

(1) Gutscheine, in denen ein Gegenwert in Form einer Leistung oder einer Ware klar bestimmt ist, gelten ausschließlich für die bestimmte Ware. Die Preise sind inklusive Umsatzsteuer.

(2) Gutscheine in Form von Wertgutscheinen sind ein auf einen Nennwert in Euro lautender Gutschein, der den Inhaber berechtigt, diesen Wertgutschein zum Kauf von durch den Anbieter angebotenen Leistungen als Zahlungsmittel einzusetzen.

(3) Wertgutscheine sind entlang des Eventraumangebots tag-, raum-, personenzahl- und startzeitunabhängig.

(4) Gutscheine, welche vom Anbieter ausgegeben werden, sind zwei Jahre, ab dem Tag der Gutscheincodeausgabe (unabhängig vom Erwerbsweg) einlösbar. Ein Rechtsanspruch des Kunden auf Leistungserbringung nach Fristablauf besteht nicht.

(5) Restbeträge verbleiben dem ausgegebenem Gutscheincode zugeordnet, so dass sie unter erneuter Verwendung des Gutscheincodes zur Bezahlung eines Leistungsbezuges genutzt werden können. Die Laufzeit und somit die Gültigkeit durch eine anteilige Nutzung eines Gutscheins bleibt unverändert, so dass nach Ablauf der Frist seitens des Kunden kein Rechtsanspruch mehr auf Leistungserbringung durch den Anbieter über etwaige Restbeträge besteht.

(6) Restbeträge der Gutscheine können nicht erstattet oder ausgezahlt werden.

(7) Über (Rest-)Beträge und/oder -Laufzeit kann sich der Kunde durch eine dazu gerichtete Anfrage via E-Mail an mail@thout.de unter Angabe einer Kaufreferenz (Gutscheincode / Name / Anschrift / Buchungscode) informieren.

(8) Gutscheine sind personenungebunden und an Dritte übertragbar.

§ 5 PREISE UND VERSAND

(1) Alle Preise, die auf der Plattform des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Der Versand erfolgt ausschließlich per E-Mail.

§ 6 DATENSCHUTZ UND DATENVERARBEITUNG

(1) Der Anbieter erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des Kunden. Er beachtet dabei insbesondere die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und des Telemediengesetzes (TMG) in den derzeit gültigen Fassungen. Ohne Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Bestands- und Nutzungsdaten des Kunden nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von Telemedien erforderlich ist.

(2) Der Anbieter bzw. von ihm autorisierte dritte Ticketverkäufer sind an das zentrale Abrechnungssystem des Anbieters angeschlossen. Die erhobenen Daten werden auf dem Zentralserver des Anbieters nur entsprechend der ggf. erteilten Datennutzungserklärung (im Folgenden „DNE“) und unter strikter Einhaltung der bestehenden gesetzlichen Regelungen gespeichert.

(3) Der Kunde hat bezüglich der personenbezogenen und nutzungsspezifischen Daten die durch das Bundesdatenschutzgesetz gewährleisteten Rechte auf Auskunft, Berichtigung und Löschung. Diese Rechte sind auszuüben durch eine Nachricht auf dem Postweg (Kontaktdaten siehe „Anbieter“-Definition) oder via E-Mail an widerruf@thout.de

§ 7 EINWILLIGUNG IN DEN ERHALT VON E-MAILS UND/ODER SMS

(1) Der Nutzer willigt durch Zustimmung zu diesen AGBs in den Erhalt von E-Mails und/oder SMS, die zur Durchführung bzw. Bestätigung der bei Vertragsschluss erfassten Buchung nötig ist, ein. Die Einwilligung umfasst auch E-Mails, die auf besondere Leistungen des Anbieters hinweisen wollen (wie zum Beispiel neue Themenräume oder Vergleichbares). Der Widerruf gegen diese Einwilligung ist erst nach Ablauf der bei Vertragsschluss gewählten Buchungszeit möglich. Der Widerruf muss schriftlich auf dem Postweg (Kontaktdaten siehe „Anbieter“) oder via E-Mail an widerruf@thout.de erfolgen.

§ 8 PRÜFUNGSPFLICHT DES KUNDEN

(1) Der Kunde ist verpflichtet, den erhaltenen Vertragstext nach Erhalt auf Vollständigkeit und Korrektheit zu überprüfen. Etwaige Abweichungen oder vermeintliche Fehler im Vertragstext sind innerhalb von 24 Stunden per Email an mail@thout.de anzuzeigen. Spätere Rückmeldungen/Reklamationen sind von jeglicher Gewährleistung ausgeschlossen.

§ 9 KEIN WIDERRUFSRECHT NACH FERNABSATZRECHT

(1) Mit dem Service, Buchungszeiten für das Erlebnis bei THOUT – The House Of Unwritten Tales über das Internet zu beziehen, bietet der Anbieter Dienstleistungen aus dem Bereich der Freizeitveranstaltungen an. Auf diese findet das Fernabsatzrecht gemäß § 312 g Absatz 2 Nr. 9 BGB keine Anwendung. Dies bedeutet, dass kein Widerrufsrecht hinsichtlich Ihrer Willenserklärung bezüglich der über das Internet gekauften Buchungszeit besteht.

§ 10 STORNIERUNG / NICHT-ANTRITT VON BUCHUNGEN

(1) Eine kostenfreie Stornierung seitens des Kunden ist bis 15 Tage vor dem Buchungstermin möglich.

(2) Zur Fristwahrung müssen Stornierungen stets in schriftlicher Form (per Briefpost oder via E-Mail an mail@thout.de) zu Händen des Anbieters erfolgen.

(3) Im Falle einer fristgerechten Stornierung können bereits geleistete Zahlungen erstattet werden. Wurden (Wert-)Gutscheine zur (anteiligen) Zahlung genutzt, kann ein Coupon ausgestellt werden, der dem verwendeten Gutscheinwert entspricht. Die Laufzeit des Coupons wird auf die (Rest-)Laufzeit des zur Buchung eingesetzten Gutscheins festgesetzt. Ist die Laufzeit des zugrundeliegenden Gutscheins zwischen Vertragsschluss- und Stornierungszeitpunkt erloschen, kann kein Coupon ausgestellt oder anders geartete Erstattungen vorgenommen werden. Der durch Gutscheine geleistete Zahlbetrag verfällt.

(4) Wird eine Buchung seitens des Kunden nicht fristgerecht storniert und/oder erscheint der Kunde nicht oder nicht rechtzeitig zur gebuchten Veranstaltung, so verfallen sämtliche Ansprüche gegenüber dem Anbieter. Eine Erstattung oder ein Ersatz von bereits geleisteten Zahlungen erfolgt nicht.

(5) Bei noch ausstehenden zu leistenden Zahlungsbeträgen von Raumbuchungen, die nicht fristgerecht storniert und/oder nicht angetreten wurden, wird ein Ausfallentgelt in Höhe des Mindestpreises des entsprechenden Raumes nach verstrichenem Buchungstermin gegenüber dem Kunden erhoben und eingefordert.

Im Einzelnen:
„One Night in Paris“ 70 €
„Strange Things“ 70 €
„Die Hexer von Kaer Morhen“ 104 €
„Harrison Jones und die Steine des Atum“ 144 €

(6) Bereits vom Kunden getätigte Zahlungen für Leistungen, die aufgrund des Verschuldens des Kundens nicht vollumfänglich genutzt werden konnten (bspw. das Erscheinen von weniger Teilnehmer*innen am Eventtag als vorher gebucht), können (anteilig) nicht erstattet werden.

§ 11 TERMINVERSCHIEBUNG / NICHT-ANTRITT VON BUCHUNGEN

(1) Eine kostenfreie Terminverschiebung seitens des Kunden ist bis 15 Tage vor dem Buchungstermin möglich.

(2) Zur Fristwahrung müssen Terminverschiebungen stets in schriftlicher Form (per Briefpost oder via E-Mail an mail@thout.de) zu Händen des Anbieters erfolgen.

(3) Sollten Abweichungen zu den beim Vertragsschluss vereinbarten Leistungen (andere, als die Terminierung) seitens des Kunden gewünscht sein, so liegt die Zustimmung im Ermessen des Anbieters. Ein Anspruch auf Abänderung der vereinbarten Leistungen besteht nicht.

(4) Terminverschiebungsgesuchen für Buchungen, bei denen (Wert-)Gutscheine genutzt wurden deren Laufzeit zwischen Vertragsschluss- und Verschiebungszeitpunkt erloschen ist, können nicht stattgegeben werden.

(5) Wird eine Buchung seitens des Kunden nicht fristgerecht zur Terminverschiebung angemeldet und/oder erscheint der Kunde nicht oder nicht rechtzeitig zur gebuchten Veranstaltung, so verfallen sämtliche Ansprüche gegenüber dem Anbieter. Eine Erstattung oder ein Ersatz von bereits geleisteten Zahlungen erfolgt nicht.

(6) Bei noch ausstehenden zu leistenden Zahlungsbeträgen von Raumbuchungen, die nicht fristgerecht verschoben und/oder nicht angetreten wurden, gilt § 10 (5) entsprechend.

§ 12 HAFTUNGEN DES ANBIETERS / ERSATZPFLICHT

(1) Der Anbieter haftet weder für abhandengekommene Garderobe noch für abhandengekommene oder verlorene Wertgegenstände.

(2) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig sind.

(3) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(4) Die Einschränkungen von §11(2) und §11(3) gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(5) Für Schäden, welche durch Dritte (insbesondere andere Besucher) verursacht werden, haftet der Anbieter nicht. Es sei denn, der Anbieter oder sein gesetzlicher Vertreter oder Erfüllungsgehilfe hat durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zum Schaden beigetragen. Die Haftungseinschränkungen gelten nicht bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

§ 13 VERBOTENES VERHALTEN DES KUNDEN

(1) Alle Veranstaltungen in den Räumen sowie die Räume selbst gehören zu den geschützten Werken gemäß Urheberrechtsgesetz (§ 2 UrhG). Das Fotografieren sowie das Anfertigen von Filmen-, Video- oder Audiomitschnitten ist verboten. Der Anbieter behält sich das Recht vor im Falle eines unerlaubten Mitschnitts einer Veranstaltung oder von Teilen einer Veranstaltung Strafantrag bei den Strafverfolgungsbehörden zu stellen.

(2) Das Mitführen sowie der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken im gesamten Veranstaltungsgelände ist nicht gestattet.

(3) Das Rauchen ist in allen Bereichen des Veranstaltungsortes verboten.

(4) Der Anbieter, sein gesetzlicher Vertreter oder Erfüllungsgehilfe hat das Recht jederzeit einem Kunden den Zutritt zum Veranstaltungsort oder -raum zu verweigern, wenn Anlass zu der Befürchtung besteht, dass der Betroffene aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum oder aus sonstigen Gründen den Vorstellungsablauf oder den allgemeinen Geschäftsbetrieb stören oder andere Besucher belästigen könnte.

(5) Das Mitführen von Tieren jeglicher Art ist nicht gestattet. Ausnahme kann das Mitführen von Blindenhunden sein, sofern eine Absprache vorab via E-Mail an mail@thout.de erfolgt ist.

§ 14 GEBOTENES VERHALTEN DES KUNDEN

(1) Der Kunde verpflichtet sich für die Dauer des Aufenthaltes im Veranstaltungsort eine sorgfältige Benutzung des Hauses insbesondere der Einrichtung und des Inventars der Spielräume einzuhalten. Alle Räume von THOUT – The House Of Unwritten Tales sind videoüberwacht. Der Anbieter behält sich bei jedweder Beschädigung schuldhafter Art eine zivilrechtliche Verfolgung sowie bei vorsätzlicher Beschädigung darüber hinaus auch eine strafrechtliche Verfolgung vor. Für die Klärung der Schuldfrage kann ein Mitschnitt des Aufenthaltes gesichert und im Zuge weiterer Ermittlungen den Behörden übergeben werden.

(2) Bei einer Abweichung von der zweckmäßigen Nutzung sowie bei einem Schadensfall in einem der gebotenen Räume kann für die Klärung der Schuldfrage ein Mitschnitt des Aufenthaltes gesichert und im Zuge weiterer Ermittlungen den Behörden übergeben werden.

(3) Gegenstände aller Art, welche im Veranstaltungsort gefunden werden, sind beim Personal abzugeben.

(4) Der Kunde verpflichtet sich, den Anweisungen des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen Folge zu leisten und Störungen des Betriebsablaufes, gleich welcher Art, zu unterlassen. Mobiltelefone und andere elektronische Kommunikationsmittel sowie akustische Signalgeber aller Art sind in den Spielräumen nicht gestattet. Der Einsatz optischer Zeigegeräte (Laserpointer), mitgeführter Taschenlampen oder Lichtapps auf dem Mobiltelefon ist untersagt. Im Interesse einer störungsfreien Veranstaltung ist der Anbieter, sein gesetzlicher Vertreter oder Erfüllungsgehilfe berechtigt den Nutzer eines der vorgenannten Geräte zur unverzüglichen Außerbetriebsetzung aufzufordern oder den Kunden zum Verlassen der Veranstaltung aufzufordern.

(5) Eine Erstattung von etwaig geleisteten Zahlungen wird ausgeschlossen, wenn der Kunde aufgrund von Zuwiderhandlung gegen o.g. Gebote durch den Anbieter, seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen aufgefordert wurde den Veranstaltungsort zu verlassen.

§ 15 HAUSVERWEIS UND HAUSVERBOT

(1) Bei Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bestimmungen von § 11 und § 12 ist der Anbieter, seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen berechtigt, den jeweiligen Besucher des Hauses zu verweisen. Unbeschadet seiner sonstigen Rechte ist der Anbieter berechtigt, im Falle erheblicher oder wiederholter Störung und bei Verstößen gegen diese Bestimmungen im Einzelfall ein zeitlich beschränktes oder dauerhaftes Hausverbot zu erteilen.

§ 16 BESTENLISTE / HERAUSFORDERUNGSMODUS

(1) Kunden, die im Zuge der Buchung die Option „Herausforderungsmodus“ gewählt haben, dürfen ihr Raumerlebnis unter Erweiterung der Herausforderungsregeln nutzen und dadurch versuchen sich für die Bestenliste des gewählten Raumes zu qualifizieren.

(2) Der „Herausforderungsmodus“ kann unentgeltlich jederzeit vor Raumantritt durch den Kunden gegenüber dem Anbieter, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen vor Ort dazu und aber auch wieder abbestellt werden.

(3) Der „Herausforderungsmodus“ stellt ein gesondertes Spielerlebnis dar. Der Modus kann, aufgrund des geänderten Ablaufs entlang der geltenden Regeln, die subjektive Spielerfahrung des Kunden in Einzelfällen auch negativ beeinflussen. Da die Hinzunahme eine optionale Erweiterung gemäß Kundenwunsch darstellt, ist eine Erstattung vor dem Hintergrund der „Zufriedenheitsgarantie“ auszuschließen.

(4) Kundengruppen sind bei erfolgreichem Abschluss des Raumes und seinem Spielzweck unter Einhaltung der Zusatzregeln des „Herausforderungsmodus“ angehalten sich einen Gruppennamen zu wählen und vor Ort dem Anbieter, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen zu nennen, der auf der Webseite www.thout.de/bestenliste/ unter Angabe der erreichten Platzierung sowie einer Datumsangabe mit erreichter Spielzeit veröffentlicht wird, sofern die erreichte Spielzeit für eine Platzierung unter den besten zehn Gruppen ausreichen sollte.

(5) Ein Anrecht auf eine Veröffentlichung besteht seitens des Kunden nicht. Sie wird im Allgemeinen aber nur dann nicht durch den Anbieter gewährt, wenn der gewählte Gruppenname unsittlich, fremdenfeindlich oder vergleichbar geartet sein sollte oder es Unstimmigkeiten an der Raumerfüllung vor dem Hintergrund des Spielzwecks gegeben haben sollte.

§ 17 ZUFRIEDENHEITSGARANTIE

(1) Die „Zufriedenheitsgarantie“ stellt ein freiwilliges Angebot seitens des Anbieters dar, dass den Zweck verfolgt, ein etwaig unzufriedenes Kundenerlebnis, das sich nach dem Besuch bei THOUT – The House Of Unwritten Tales eingestellt haben sollte, zu entschädigen.

(2) Voraussetzung für einen Kulanzantrag seitens des Kunden vor dem Hintergrund der „Zufriedenheitsgarantie“ ist, das der/die Eventraum/-räume, wie im Zuge des Vertragsschlusses vereinbart, terminlich korrekt angetreten und im Interesse des Zwecks genutzt wurden.

(3) Sollte der Kunde (oder Teile der Kundengruppe) nach Abschluss des Buchungsevents unzufrieden mit dem Erlebnis eines unserer Eventräume oder unserem Service sein, kann ein Antrag auf Erstattung des jeweilig geleisteten Raumpreises unter Angabe von konkreten Gründen, die für ein unzufriedenes Kundenerlebnis gesorgt haben, via E-Mail an mail@thout.de gestellt werden.

(4) Ein genereller Anspruch auf eine Erstattung im Zuge der „Zufriedenheitsgarantie“ kann nicht gewährt werden.

(5) Ein Eventbesuch unter dem Zusatz des „Herausforderungsmodus“ schließt einen Anspruch der „Zufriedenheitsgarantie“ aus (siehe §15 (3)).

(6) Ein Antrag auf die Inanspruchnahme muss innerhalb von 5 Tagen nach dem Buchungstermin via E-Mail an mail@thout.de gestellt werden.

(7) Wird durch den Anbieter einer Erstattung vor dem Hintergrund der „Zufriedenheitsgarantie“ zugestimmt, können bereits geleistete Zahlungen erstattet werden. Wurden (Wert-)Gutscheine zur (anteiligen) Zahlung genutzt, kann ein Coupon ausgestellt werden, der dem verwendeten Gutscheinwert entspricht. Die Laufzeit des Coupons wird auf die (Rest-)Laufzeit des zur Buchung eingesetzten Gutscheins festgesetzt. Ist die Laufzeit des zugrundeliegenden Gutscheins zwischen Vertragsschluss- und Stornierungszeitpunkt erloschen, kann kein Coupon ausgestellt oder anders geartete Erstattungen vorgenommen werden. Der durch Gutscheine geleistete Zahlbetrag verfällt.

§ 18 SCHLUSSBESTIMMUNGEN

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts sowie des internationalen Privatrechts Anwendung.

(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.

ALTERNATIVE STREITBEILEGUNG GEMÄSS ART. 14 ABS. 1 ODR-VO UND § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter https://ec.europa.eu/consumers/odr findest. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.